Die Spielberichte "Die Anderen"

Am 17.05.2018 trafen wir uns bei Jochim. Da wir zu dritt waren hatte Jochim Porta Nigra aufgebaut und sich schon im Vorwege mit der Spielanleitung beschäftigt und die Bautätigkeiten der alten Römer in Trier recherchiert.
Thomas und Jochim kannten Porta Nigra von einer früheren Partie her, daher fühlte Jörg sich schon mal total im Nachteil. Jochim erklärte die Spielregeln auch ganz langsam, die ja nicht sehr schwer sind. Und dann ging es los.
Jörg setzte sich sogleich an die Spitze und lies Thomas und Jochim weit hinter sich. Auch wenn Jörg ständig betonte das Spiel total verrissen zu haben, schwante Thomas und Jochim schon das dies Spiel für sie keinen Sieg bringen wird. Das Gejammer kennen wir ja schon.
In der Schlußwertung holten Thomas und Jochim zwar deutlich auf, aber Jörg ging als Sieger hervor und stolz nach Hause.
Platzliste Porta Nigra

  1. Jörg
  2. Thomas
  3. Jochim

Am 03.05.2018 trafen wir uns bei Bernd. Da einige schon im Urlaub waren, waren wir nur zu viert. Zu seinem Geburtstag hatte Bernd von den Anderen das Spiel: "Da Yunhe - Der große Kaiserkanal" geschenkt bekommen, das schon fertig aufgebaut war. Leider war die Spielanleitung missverständlich und mit groben Fehlern bestückt. Es wurde viel diskutiert, so das keine Spielfreude aufkam und das Spiel nicht ganz zu Ende gespielt wurde. Es gab dennoch eine Reihenfolge: 1. Kim, 2. Thomas, 3. Jörg, 4. Bernd.
Eine Recherche im Internet ergab, daß die 10 Aktionskarten, die wir verdeckt verteilt hatten, von jedem Spieler ausgesucht werden kann. Dieser wichtige Spielzug ist leider in der Spielanleitung falsch beschrieben. Das Spiel wird bei einem späteren Spieleabend wieder auf dem Tisch landen und hoffentlich zu weniger Frust führen.

Platzliste Da Yunhe
  1. Kim
  2. Thomas
  3. Jörg
  4. Bernd

Am 26.04.2018 fanden wir uns zum Spieleabend bei Kim ein. Kim hatte vier Spiele zur Auswahl herausgesucht. Schlussendlich fiel die Entscheidung auf das recht neue Bier-Brau-Spiel „Heaven & Ale“ aus dem Hause Eggert und Pegasus.
Streng gesehen rückt das eigentlich tolle Thema bis zur Bedeutungslosigkeit in den Hintergrund. Ob man Bier braut oder nicht, berührt den Spieler nicht mal ansatzweise. Trotzdem lässt sich das Spiel sehr gut spielen, die Mechanik ist in Ordnung und funktioniert recht gut. Interessant ist der Faktor das auf der Sonnenseite sowie auch auf der Schattenseite eines Feldes angebaut werden kann. Sonnenseite ist teurer, man erntet dafür aber Siegpunkte, die Schattenseite ist günstiger aber der Ertrag besteht nur aus Geld.
Jörg der als einziger dieses Spiel noch nicht gespielt hatte, war von Anfang an sehr skeptisch da er von den verhältnismäßig schlechten Bewertungen in der SpielBox überzeugt war. Dies änderte sich auch im Laufe des Spiels nicht mehr. Im Endeffekt kommt es auf eine gute Balance zwischen dem Anbau auf der Sonnen- wie auch der Schattenseite an, sowie rechtzeitige Wertungen auszulösen. Ohne Geld geht nix – aber ohne Punkte auch kein Sieg.
Kim hatte sich durch frühzeitige Wertungen und damit verbundene Boni Vorteile gesichert und generierte Extrapunkte durch Ziele und somit deutlich mehr Punkte als alle anderen. Thomas setzte auf Mönche, vernachlässigte somit aber seinen Braumeister, welches ihn zum Schluss auf den letzten Platz fallen ließ.
Jörgs Spiel lief schließlich doch besser als erwartet, trotzdem haderte er mit der Punktegenerierung. Bernd versuchte sich an die Zielstrategie zu erinnern, die gelang ihm leider nicht und somit rutschte er knapp Hinter Jörg auf den dritten Platz ab. Den recht großen Punkteunterschied zwischen dem ersten und die anderen Platzierungen, lässt annehmen, daß dieses Spiel im Endeffekt nicht ganz ausgewogen ist. Das Endergebnis nach ca. 2,5 Stunden ergab sich dann folgendermaßen:

Platzliste Heaven & Ale
  1. Kim
  2. Jörg
  3. Bernd
  4. Thomas
Am 26.04.2018. Die Uhr war erst 22:30, und Kim hatte noch ein kleines aber feines Absackerspiel herausgesucht.
Erstes Seufzen war zu hören, denn es war wieder einmal ein neues Spiel. „Tybor der Baumeister“ vom Erfolgsautor Alexander Pfister. Kurze Regeln und die Tatsache das Thomas und Kim dieses Spiel schon auf der Messe in Essen gespielt hatten, halfen dabei zügig anfangen zu können. Dieses kleine Kartenspiel ist ein klasse Draft- und Deckbau-Spiel, das einfach Spaß macht. Bernd war als einziger etwas skeptisch und hatte Schwierigkeiten den Sinn der Karten zu erkennen. Der Vorteil den Thomas und Kim hatten war natürlich unfair, daher machten die beiden den Sieg auch unter sich aus. Während Thomas auf Punkte durch Gebäude setzte, hatte Kim sich auf Sammelkarten spezialisiert. Jörg und Bernd, welche das Spiel noch nicht kannten lagen am Ende nur ein Pünktchen auseinander. Kims Sammel-Kapitäns-Karten machten dann doch den unterschied aus. Ein schöner Abend ging mit folgendem Endergebnis zu Ende:
Platzliste Tybor der Baumeister
  1. Kim
  2. Thomas
  3. Bernd
  4. Jörg

Am 12.04.2018 trafen wir uns bei Jochim. Wir waren zu sechst.
Da hat Jochim Capone aufgebaut. Bernd merkte es sofort: „Das habe ich schon mal gespielt.“ Die Regeln wurden kurz erklärt und schon gings los.
Jochim versuchte schon in der ersten Runde sich zu behaupten und schickte rivalisierende Familienmitglieder in den Hafen. Er strebte die Macht in der Stadt an. Doch im Laufe des Spiels zahlte sich seine Vorgehensweise nicht aus und ihm wurde von den anderen Familien ziemlich zugesetzt. Kim kam Anfangs gar nicht klar, da ihm der offene Streit um illegale Geschäfte fremd war. Doch nach 2 Runden wußte er sich zu behaupten und agierte recht geschickt. Thomas und Jörg versuchten ganz unauffällig den anderen Familien das Leben schwer zu machen, was ihnen auch teilweise gelang. Bernd hielt sich zurück und freute sich auf einen gemütlichen Lebensabend mit seiner MAMA. Letztendlich konnte Mario sich mit seiner gnadenlosen Familie durchsetzten, die anderen Familien klein halten und geschickt in legale Geschäfte investieren.
Am Ende waren fast alle Familienmitglieder mit Betonklötzen an den Füßen im Hafen gelandet und es kehrte Ruhe ein in der Stadt. Fragt sich nur für wie lange.

Platzliste Capone
  1. Mario
  2. Kim
  3. Thomas
  4. Jörg
  5. Jochim
  6. Bernd

Es war 22:15 Uhr am 12.04.2018, Bernd ging nach Hause, er muß ja früh aufstehen.
So waren wir noch fünf und spielten Dice Town. Zurückversetzt in die Zeit des Wilden Westens ging es los. Mario war in Goldgräberstimmung und sammelte Nuggets wo es nur ging. Oft genug erpresste er sie von seinen Mitspielern. Kim war ein redlicher Farmer und vergrößerte seinen Besitz an Weiden. Wo früher die Büffelherden grasten schickte er seine Rinder rauf. Jörg fühlte sich im Salon am besten aufgehoben und stibitzte beim Pokern den ehrlichen Farmern ihren Besitz. Wobei er es nicht versäumte jedem zu erzählen wie schlecht es ihm ging und er wahrscheinlich wieder verlieren würde. Thomas überfiel gern die Bank und sammelte so den einen oder anderen Dollar. Mario war da allerdings manchmal schneller und entkam mit der Beute. Jochim hielt sich wacker, konnte jedoch nichts gegen die größten Halunken ausrichten. So war dieses Spiel gegen Mitternacht beendet und wir gingen mit einem guten Gefühl nach Hause. Denn bei diesen Glücksspielen gibt es keine wirklichen Verlierer.

Platzliste Dice Town
  1. Jörg
  2. Mario
  3. Jochim
  4. Thomas
  5. Kim

Am 05.04.2018 haben wir uns mal wieder bei Jörg eingefunden. Wie immer war bereits alles vorbereitet. Und genauso wie immer meinte Jörg, dass wir das aufgetischte Lorenzo schon mehrfach gespielt hätten. Da konnte sich aber niemand dran erinnern. Daher eine schnelle Einführung in das Regelwerk und schon ging es los. Jörg und Sönke stürzten sich vorrangig auf die Gebäudekarten und die Möglichkeit der Produktion. Thomas versuchte sich über Personen und Wagnisse an Siegpunkte und militärische Stärke zu kommen. Bei Mario sah es lange Zeit danach aus, als würde mir ehrliche Arbeit und Militär die große Ernte einbringen. Leider machte ihm zum Schluss der Vatikan einen Strich durch die Rechnung und die große Punkteausschüttung blieb aus. Damit führten zum Schluss die etwas ausgewogeneren Taktiken zu Sieg. Und Thomas gewann knapp vor Jörg, Sönke und Mario.

Platzliste Lorenzo
  1. Thomas
  2. Jörg
  3. Sönke
  4. Mario

Am 29.03.2018 waren wir bei Kim eingeladen um lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars zu erschaffen. Wie also schon zu erahnen lag Terraforming Mars auf dem Tisch. Dieses Spiel haben wir schon übers letzte Spielewochenende in Dänemark gespielt, dort ist uns, dank Jochims scharfsinniger Beobachtungsgabe, aufgefallen, dass wir das Spiel mit einigen Fehlern gespielt haben. Nur schade, dass Jochim heute Abend nicht dabei sein konnte. Also legten Jörg, Mario, Thomas und Kim los um den Mars zu beackern. Hiermit also ein zweiter Anlauf, und siehe da, Fehlerfrei gespielt. Als kleine Erinnerungsstütze: Blaue Karten können auch Auswirkungen auf andere Spieler haben. Rote Bedingungskästchen bedeuten Maximum – Gelbe Bedingungskästchen bedeuten Minimum. Vier verschiedene Spieler, vier verschiedene Strategien. Mario wollte seine bewährte Strategie, die auf Rote Ereigniskarten setzt wiederholen, doch leider war ihm das Kartenglück nicht gnädig und somit ging die Taktik nicht ganz auf. Thomas sorgte für eine rasche Erhöhung des Terraform Wertes um Runde für Runde mehr Einkommen zu erhalten, dadurch konnte er aber sein Tableau nicht wirklich weit ausbauen und beschränkte sich im Verlaufe des Spiels auf den Ausbau des Spielplans. Jörg war bei diesem Spiel in Dänemark nicht dabei, hatte also einen leichten Nachteil, da ihm das Spiel noch etwas fremd war. Jörg konzentrierte sich auf die Ausnutzung seiner, vom Konzern verliehenen Eigenschaften und baute daher auf Karten mit Häuschen-Symbol, die für Ihn subventioniert waren. Er konnte somit einige Meilensteine und Auszeichnungen einheimsen. Kim spielte auf Grüne Karten und konnte am Ende eine beachtliche Sammlung vorweisen, die ihm eine Menge Siegpunkte bescherte. Thomas spielte am konsequentesten auf seine Taktik und lag am Ende mit Zwei Punkten hauchdünn vor Kim. Wir brauchten für dieses Spiel keine lange Erklärungsfase und konnten schon um halb neun loslegen. Ca. 3 Stunden später endete das Spiel mit folgender Wertung:

Platzliste Terraforming Mars
  1. Thomas
  2. Kim
  3. Jörg
  4. Mario

Am 22.03.2018 trafen wir uns bei Mario. Ein schöner Spieleabend zu viert erwartete uns. Sozusagen ein „Warm-up“ für unser jährliches Spielewochenende auf Rømø, welches morgen beginnt. Mario hatte die Spiele „Cuba“ und „Stone Age“ ausgesucht. Schlussendlich entschieden wir uns für „Stone Age“. Das Spiel war sehr schnell aufgebaut und auch erklärt. Hilfreich war, dass alle Teilnehmer dieses Spiel schon mal gespielt haben, somit konnten wir auch schon um 20:30 Uhr anfangen. Alle spielten mit Ihren gewohnten Spielerfarben nur Kim musste sich dieses Mal mit Gelb zufriedengeben. Es kristallisierten sich chnell einige Taktiken heraus, jeder hatte sich einen Schwerpunkt ausgeguckt.
Jörg spielte hauptsächlich auf Sammelkarten, welche Ihm am Ende mächtig Siegpunkte bescherten aber dadurch vernachlässigte er die Nahrungsproduktion was Ihm sehr zu schaffen machte. Bernds Taktik schwankte etwas hin und her, doch letztlich spielte Bernd auf Siegpunkte durch Gebäudekarten. Mario brauchte lange um seinen Taktikeffekt nutzen zu können, daher lag er zwischenzeitlich sehr weit hinten. Doch durch seine Karten-kombinationen und seine Fokussierung auf Werkzeuge gelang es ihm zu „den Anderen“ aufzuschließen. Kim spielte von Anfang an auf Punkte durch Ernährung und Arbeiter.
Die beste Taktik hatte Jörg, der am Ende (wenn auch durch Würfelglück begünstigt) um Längen vorne lag und somit einen deutlichen Sieg einfuhr. Kim, Mario und Bernd trennten nur wenige Punkte. Ein schönes und sehr gut aufgemachtes Spiel, welches aber doch recht Glückslastig ist, neigte sich dem Ende. Um 22:30 endete das Spiel mit folgendem Endergebnis:

Platzliste Stone Age
  1. Jörg
  2. Kim
  3. Mario
  4. Bernd

Am 15.03.2018 trafen wir uns bei Sönke. Wir waren zu viert und Sönke ergriff die Chance das Spiel „Zhangou“ zum zweiten Mal nacheinander aufzutischen. Eine sehr gute Idee, denn um dieses Spiel besser verstehen zu können muss es definitiv öfter gespielt werden. Das Regelwerk ist sehr umfangreich und es sind sehr viele Siegpunktebedingungen zu beachten. So geschah es dann auch, daß schon vor dem Anfangen die ersten Diskussionen zwischen den letztmaligen Teilnehmern Thomas und Sönke aufkam. Um schneller anfangen zu können bediente Thomas sich an den Onlineregeln die Jochim schön zu jedem Spiel verlinkt hat. Also hatten wir jetzt zwei „Erklärbären“ und, kaum zu glauben, aber um 21 Uhr konnten wir tatsächlich mit dem ersten von 5 Durchgängen anfangen. Zhangou ist ein schönes und spannendes Spiel, welches aber wirklich erfordert, dass alle Teilnehmer die Regeln und die Siegbedingungen kennen. Dies ist bei unseren Spielerunden fast unmöglich da wir so gut wie jede Woche ein anderes Spiel spielen. So kam es also auch im Laufe des Spiels zu einigen Unterbrechungen um Uneinigkeiten mit Hilfe der Anleitung zu klären. Leider ist uns dann trotzdem noch ein recht ausschlaggebender Fehler in der Punktevergabe beim Palastbau unterlaufen, welcher dann erst in der 3. Runde korrigiert wurde. Die Bedeutung und die Punkteausbeutung durch die zu errichtenden Mauern, wurden uns erst im letzten Durchgang bewusst. Ein spannendes Spiel dass durch einen fulminanten „Punkte-Endspurt“ von Kim zu seinen Gunsten Entschieden wurde. Allerdings wurden Stimmen laut, die die Wertung des Spiels, aufgrund der gemachten Fehler, zu Recht in Frage stellten. Trotz allem ein schöner Abend den wir um 0:30 Uhr mit folgendem Ergebnis beendeten.

Platzliste Zhanguo
  1. Kim
  2. Thomas
  3. Sönke
  4. Jörg

Am 08.03.2018 trafen wir uns bei Jörg. Wir waren zu fünft. Jörg hatte "Die Fürsten von Florenz" aufgebaut. Es begann recht lustig, doch nicht jeder hatte Jörgs Erklärungen zum Spiel so recht verstanden. So kam es das Jochim von Anfang an den Anschluß verpaßte. Kim dagegen hatte das Spiel durchschaut und war immer an erster Stelle. Obwohl wir Sönke einen Fehler durchließen war er maulig. Warum auch immer.
Jörg wurde mit dem BDW (Bremser der Woche) ausgezeichnet, er mußte ständig in der Spielanleitung Tipps für seinen nächsten Zug holen. Genutzt hat es ihm nicht viel, er wurde vierter. Nach 3 Stunden Spieldauer stand es fest. Kim wurde erster, Thomas und Sönke teilten sich Platz 2. Nach einem kurzen Plausch über unser bevorstehendes Spiele-Wochenende in Dänemark fuhren wir nach Hause.

Platzliste Die Fürsten von Florenz
  1. Kim
  2. Thomas
  3. Sönke
  4. Jörg
  5. Jochim

Am 22.02.2018 trafen wir uns bei Thomas. Wir waren zu fünft. Der lange Winter macht doch einigen Mitspielern zu schaffen. Sie sind schlecht drauf und jammern viel rum. Dabei sollten sie sich doch freuen, wir sitzen gemütlich zusammen und spielen ein Spiel das keiner von uns so richtig kennt.
Thomas hatte das Spiel El Capitan aufgebaut. Um 20:30 Uhr war dann auch der letzte Mitspieler eingetroffen und El Caitan war schnell erklärt.
Es war nicht schwer und jeder entwickelte so seine eigene Strategie. Der Erfolg war dann ja auch recht unterschiedlich. Jochim war darauf bedacht möglichst wenig Kredite aufzunehmen und die Runden zu beenden. Das brachte ihm den 2. Platz. Sönke und Jörg kamen nicht so richtig in Fahrt, segeln ist halt nicht jedermanns Sache. Ab der zweiten Runde dominierte Thomas das Geschehen und gewann dann auch. Kim war fast gleich auf mit Jochim und wurde dritter.
Zum Abschluß des Abends vereinbarten wir ein gemeinsames Wochende in einem einsamen Ferienhaus zu verbringen. Um in aller Ruhe so richtig schöne Spiele zu spielen.

Platzliste El Capitan
  1. Thomas
  2. Jochim
  3. Kim
  4. Sönke
  5. Jörg

Am 15.02.2018 trafen wir uns bei Jochim. Wir waren zu dritt. Zur Zeit sind viele der Anderen mit Dingen belastet, die sich nicht ums Spielen drehen: Urlaub, Grippe, Politik und schwer beschäftigt. Daher waren wir nur drei Spieler und hatten wieder die Gelegenheit ein Spiel bis 4 Teilnehmer zu spielen. So hatte Jochim sein neues Spiel Porta Nigra ausgesucht. Um kurz nach 20:00 Uhr waren wir vollzählig und konnten auch zügig beginnen. Jochim hatte das Spiel schon fertig aufgebaut, die Spielanleitung gelesen. Und man beachte auch verstanden.
Porta Nigra ist ein Spiel mit leichten Regeln, bei dem der Spieler am Zuge auch über die zukünftigen Möglichkeiten nachdenken muß. Nach dem ersten Durchgang zeichnete sich schon ein Sieg Thomas an. Durch Kims uneigennützigen Einsatzt wurde ein allzu großer Vorsprung von Thomas verhindert. Am Ende gewann Thomas mit über 10 Punkten Vorsprung, Kim lag nur einen Punkt hinter Jochim.
Porta Nigra ist ein schönes Spiel, das wir bestimmt bei passender Gelegenheit wieder spielen werden

Platzliste Porta Nigra
  1. Thomas
  2. Jochim
  3. Kim

Am 08.02.2018 trafen wir uns bei Sönke. Wir waren zu dritt. Super! So konnten wir ein Spiel für bis zu vier Spieler spielen. Sönke hatte ZhanGuo ausgesucht. Da wir alle das Spiel noch nicht kannten arbeiteten wir die Spielanleitung durch. Wir kamen gut damit zurecht und gegen 21:30 Uhr begannen wir das Spiel
ZhanGuo ist ein Spiel mit vielen Möglichkeiten um seinen Spielaufbau zu gestalten und Punkte zu bekommen. Das hatte zur Folge, das der Spieler, der an der Reihe war viel über seine Aktionen grübelte.
So bewarb sich Thomas als erster um unseren Pokal BDW (Bremser der Woche), doch hat Jochim ihm den Rang abgelaufen und war eindeutig der BDW.
Leider konnten wir ZhanGuo nicht alle fünf Runden durchspielen, es wurde zu spät. So haben wir um kurz nach Mitternacht das Spiel beendet. Thomas wurde erster. Hätten wir weitergespielt so wäre Sönke auf jedenfall näher am Sieg gewesen.
ZhanGuo ist ein gutes Spiel und wir werden es sicherlich bei der nächsten Gelegenheit noch einmal spielen.

Platzliste ZhanGuo
  1. Thomas
  2. Jochim
  3. Sönke

Am 01.02.2018 trafen wir uns bei Jochim. Kim war als erster eingetroffen. Toll Kim, weiter so. Die restlichen Gäste waren bis 20:10 Uhr da. Wir waren zu fünft. Jochim hatte Grand Cru aufgebaut und die Spielanleitung schon gelesen. Natürlich bot er zu diesem Spiel einen guten Rotwein an.
So legten wir auch gleich los. Da wir Grand Cru schon kannten hatte jeder so seine Taktik. Kim nahm am meisten Kredite auf gefolgt von Sönke. Mario und Thomas nahmen drei und Jochim nur zwei Kredite auf. Thomas hatte die Aufbaukarte zum puschen des Weinpreises einer Sorte ergattert. Doch der Einsatz dieser Karte half nur den Anderen, die dann zu guten Preisen verkauften, der Preis sank und Thomas hatte das Nachsehen. Sönke war, was die Weinsorten betraf vielseitig aufgestellt, aber irgendwie konnte er seine Chancen nicht gut nutzen. Kim hatte nur die Weinfarbe violett, jedoch super Ausbaukarten. Das verhalf ihm schließlich, trotz vieler Kredite, zum Sieg. Bei Mario hatten der Speilleiter sich bei der Bedeutung seiner Ausbaukarte getäuscht. Die kleinen Plättchen sehen sich aber auch ähnlich. Obwohl das kaum etwas an seinem Erfolg änderte. Und Jochim hatte die blaue und gelbe Weinsorte zwei gute Ausbaukarten und wurde zum Schluß noch glücklich zweiter
Während des Spieles hatte Jochim als Spielleiter alle Hände voll zu tun und konnte sich zu wenig um sein Weingut kümmern.
Da wir Grand Cru bis 23:30 Uhr spielten (echt lange!), fuhren die Gäste ohne Absackerspiel nach Hause.

Platzliste Grand Cru
  1. Kim
  2. Jochim
  3. Thomas
  4. Mario
  5. Sönke

Am 25.01.2018 trafen wir uns bei Jörg. Wir waren zu dritt und spielten Elysium. Wie gewohnt hatte Jörg das Spiel schon aufgebaut und die Spielanleitung schon gelesen. Er konnte sie fast auswendig, eben leider nur fast. Elysium ist ein Kartenlegespiel mit sehr schönen Graphiken und relativ leichten Regeln. Da jede Karte eine andere Funktion hat mußten wir viel lesen und grübeln. Jochim hatte sich darauf spezialisiert dreier Sets zusammenzustellen. Dafür brauchte er oft einen verdeckten Bürger, er vernachlässigte andere Siegpunktchancen. Zum Schluß rückte Jörg damit raus, daß Bürger im Jenseits abzüge geben. Kim hatte das Spiel gleich begriffen und gewann. Jörg wurde nur zweiter, er meint das die Spielleitertätigkeit zu anstrengend war. Jochim wurde immerhin noch dritter, was bei drei Spielern einfach ist. Er war trotzdem stolz darauf.

Platzliste Elysium
  1. Kim
  2. Jörg
  3. Jochim

Am 18.01.2018 trafen wir uns bei Bernd. Wir waren zu sechst. Bernd hatte Augustus ausgesucht. Nachdem wir uns alle bei Bernd versammelt hatten ging es auch los.
Das Spiel ist recht einfach, das Regelwerk allerdings ein wenig unübersichtlich. Nachdem das erste Spiel beendet war legten wir nochmal los. Allerdings mit kleinen Veränderungen. Beim Aufbau erhielt jeder Spieler 3 Karten zugewiesen (er durfte nicht aussuchen). Und es wurden auch keine 5 Karten offen ausgelegt sondern verdeckt vom Stapel nachgezogen.
Das beschleunigte das Spiel enorm, aber es fehlte doch die Möglichkeit der Auswahl. Nun es war ein Versuch wert.

Da wir so zeitig fertig waren wurde Skull King gespielt. Es erinnert stark an Rage und macht dann auch mächtig Spaß.

Platzliste AugustusPlatzliste Skull King
  1. Kim
  2. Jochim
  3. Mario
  4. Thomas
  5. Bernd
  6. Jörg
2. Durchgang
  1. Bernd
  2. Kim
  3. Jochim
  4. Thomas
  5. Mario
  6. Jörg
  1. Jörg
  2. Kim
  3. Bernd
  4. Jochim
  5. Thomas
  6. Mario

Am 11.01.2018 trafen wir uns bei Jörg. Wir waren zu viert. Jörg hatte Kingsburg (zweite Editoin) aufgebaut.
Wir kennen das Spiel und konnten zügig loslegen. Die Spielausstsattung ist etwas mau. Mit den kleinen Plätchen auf der Karte ist es nicht so einfach. Es stellte sich heraus, daß das Würfelglück eine große Rolle spielt. Jochim hatte leider Würfelpech, vielleicht hat er ja in anderen Lebensbereichen mehr Glück. So wurde Jörg erster und Jochim letzter. Thomas und Kim lagen dazwischen.
Als Absacker spielten wir dann noch 23, ein einfaches Kartenspiel.

Platzliste KingsburgPlatzliste 23
  1. Jörg
  2. Kim
  3. Thomas
  4. Jochim
  1. Jörg
  2. Kim
  3. Thomas
  4. Jochim

Am 04.01.2018 trafen wir uns das erste mal in diesem Jahr bei Mario. Wir waren zu sechst. Kim war so freundlich sein 7 Wonders mitzunehmen. Als Dank erhielt er ein Teller leckere Gemüsesuppe.
Da wir alle 7 Wonders kennen legten wir zügig los und es gab keinerlei Diskussionen zu den Spielregeln. Sönke rechnete jede Option durch, was etwas bremste. Wir haben den Verdacht er wollte seine Zermürbungstaktik anwenden. Thomas hatte seine Brille dabei, allerdings sind wir nicht sicher ob er damit auch besser sieht. Jochim mußte seine kräftige Stimme einsetzen, sonst hört ihm ja keiner zu.
Am Ende gewannen Mario und Jörg mit gleicher Punktzahl. Sönkes Glückssträhne der letzten Treffen ist abgerissen, er wurde nur dritter dicht gefolgt von Kim. Jochim und Thomas waren abgeschlagen am hinteren Ende der Punkteskala. So wirklich überzeugt hat uns 7 Wonders nicht, es ist halt ein Kartenlegespiel ohne strategische Reize.

Da wir zeitig mit 7 Wonders durch waren konnten wir noch Alhambra spielen. Streng nach den Regeln, die allen bekannt ist. Jörg sammelte Anfangs nur Karten statt Plättchen. Hat er das Spiel wirklich verstanden? Mario tat so als wäre er Farbenblind, wir haben es jedoch gemerkt und nicht durchgehen lassen. Zu Schluß stellte sich heraus , daß Kim die Acksel des Bösen ist und dieses Spiel gewann. Sönke wurde wieder nur dritter, wie schade.
So gingen wir alle fröhlich nach Hause.

Platzliste 7 WondersPlatzliste Der Palst von Alhambra
  1. Mario
  2. Jörg
  3. Sönke
  4. Kim
  5. Jochim
  6. Thomas
  1. Kim
  2. Mario
  3. Sönke
  4. Jörg
  5. Thomas
  6. Jochim

Am 28.12.2017 trafen wir uns bei Kim. Wir waren zu sechst und spielten Keyflower. Es gab wieder Diskussionen zu der Spielregel. Es zeigt sich, daß ein genaues lesen der Spielregel lohnenswert ist.

Platzliste Keyflower
  1. Sönke
  2. Thomas
  3. Jörg
  4. Kim
  5. Bernd
  6. Mario

Am 14.12.2017 trafen wir uns bei Jochim. Da wir nur zu dritt waren konnten wir Mombasa spielen. Als Begleitmusik hat Jochim die g rößten Hits seiner afrikanischen Musiksammlung aufgelegt.
Als die Gäste eintrafen war das Spiel schon aufgebaut und Jochim hatte die Spielanleitung einmal komplett durchgelesen. Daher konnten wir nach einem kurzen Plausch mit dem Spiel beginnen. Im laufe der Diskussion über die Spielregeln haben wir festgestellt, daß ein einzelnes Wort in der Spielanleitung eine tiefgreifende Bedeutung haben kann. Jörg hatte eine geniale Strategie entwickelt: Diamanten sammeln wo es nur geht. Das ist auch wichtig. Dabei hat er auch stark ausgedünstet, sodaß Kim und Jochim sich kaum konzentrieren konnten.
Nach circa 90 Minuten wurde Jochim genötigt von afrikanischer Musik auf Rockmusick zu wechseln. Schade eigentlich! Am Ende gewann Jörg das Spiel, gefolgt von Kim. Jochim lag weit hinten, wurde jedoch, dank der geringen Teilnehmerzahl, noch dritter.
Auch hier zeigt es sich wieder: Der Spielleiter hat es schwer einen der vorderen Plätze zu erreichen. Mombas ist ein schönes Spiel mit vielen Möglichkeiten Punkte zu sammeln. Man sollte jedoch Prioritäten setzen, sonst geht es daneben.

Platzliste Mombasa
  1. Jörg
  2. Kim
  3. Jochim

Am 7.12.2017 trafen wir uns bei Jörg. Wir waren zu fünft. Jörg hatte Dynasties aufgebaut.
Zu Beginn, wie bei fast allen Spielen las der Spielleiter (diesmal Jörg) die Spielregeln vor. Schon beim dritten Absatz stellte sich heraus; Sönke ist unaufmerksam und Jochim begriffsstutzig. Mario dagegen kapierte sofort alles. Dabei ist Dynasties ja auch recht einfach.
So begannen wir zu spielen. Bernds Wissensdurst ist schier unersättlich und seine Vergesslichkeit leider auch. Das bringt Jörg, den Spielleiter, auf die Palme. Von da an ist Jörg ein wenig gereizt. Bernd fragt sich wo er denn sei. Antwort: Milano. Das Spiel entwickelt sich anders als von manchem erwartet. Jochim ist schon ganz aufgeregt, ob er wohl gewinnt. Er ist sogar einen kleinen Moment erster. Doch Sönke läßt sich nicht abdrängen, er will gewinnen. Sönke gewinnt und Mario holt mächtig auf und ergattert den zweiten Platz.
Zwei Dinge stellen fest: Dynasties ist ein gutes Spiel.
Und der Spielleiter schneidet oft schlecht ab, da er ständig mit Fragen zu den Spielregeln abgelenkt wird.

Platzliste Dynastie
  1. Sönke
  2. Mario
  3. Jochim
  4. Bernd
  5. Jörg

Am 30. November 2017 trafen wir uns bei Thomas. Wir waren zu sechst. Thomas hatte Key Flower ausgesucht.
Die Stimmung war gut bis ausgelassen. Thomas entschied sich nur die blauen Randbemerkungen der Spielanleitung zu lesen, dadurch konnten wir zügig beginnen.
Bei Jörg wurde eine beginnende Demenz ausgemacht. Kim kannte das Spiel schon und gab wertvolle Tipps, die nicht immer dem Regelwerk entsprachen. Mario stichelte immer rum, das nahm ihm aber keiner krumm. Bei Jochim wurde auch wieder ein rüdes Verhalten festgestellt, er selbst merkte jedoch nichts davon. Wir stellten fest, daß die blauen Randbemerkungen nicht ausreichten, so daß einige Kleinigkeiten erst im Laufe des Spieles deutlich wurden. Dank Jörg hatte jeder einen Fehler gut und das Spiel machte richtig Spaß.
Da im Spiel Keyflower auch Geräte wie Ambos und Säge zum Einsatz kommen hatte Sönke, unser Handwerker, einen riesigen Vorteil. Den nutzte er aus und gewann endlich mal wieder ein Spiel.

Da wir recht flott dabei waren blieb noch Zeit für ein Absacker Spiel. Allerdings ohne Mario der war müde und fuhr Heim. So spielten wir Buccaneer Bones zu fünft. Ein nettes schnelles Würfelspiel ohne große Anforderungen. Auch diese Spiel gewann Sönke. Gegen Mitternacht fuhren wir nach Hause mit dem Gefühl einen gelungenen Spieleabend zu beenden.

Platzliste KeyflowerPlatzliste Buccaneer Bones
  1. Sönke
  2. Thomas
  3. Jörg
  4. Jochim
  5. Mario
  6. Kim
  1. Sönke
  2. Thomas
  3. Jörg
  4. Jochim
  5. Kim

Am 23. November 2017 trafen wir uns bei Sönke und spielten Imperial 2030. Es kam wie es kommen mußte, Jörg verlor seine Regierung, erhielt das Schweizer Kreuz und wir waren uns mal wieder nicht einig mit der Spielanleitung. Hätten wir den Absatz bis zum Schluß in Ruhe durchgelesen wär alles klar gewesen. Aber am Ende wurde doch alles gut, na ja fast alles. Sönke wurde nicht, wie erwartet erster und war traurig, er mußte sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Hier die

Platzliste Imperial 2030
  1. Sönke
  2. Mario
  3. Jochim
  4. Bernd
  5. Jörg